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Alltag

nachgedacht

pray! god is love.

18. Mai 2020

Seit ich Kinder habe kommen manche Dinge einfach zu kurz. Unter anderem ist das die Zeit alleine mit Jesus. Deshalb suche ich immer mal wieder nach Möglichkeiten wie ich das noch besser und effektiver in meinen Alltag einbauen kann.
Vor etwa zwei Wochen war ich Abends irgendwie frustriert über ein paar Themen in meinem Leben und nach langem hin und her ist diese Karte entstanden und darunter drei Gebetsanliegen. Die drei Anliegen sind aus einem ganzen Abend überlegen und reflektieren gewachsen – sozusagen eine Zusammenfassung der Ursachen meiner Frustration. – Das muss sich ändern!
Drei Punkte müssen doch gut und ohne Stress zu schaffen sein, oder? Ich befestigte sie an meinem Bett mit dem Vorsatz vor dem Einschlafen dafür zu beten.

Seitdem habe ich es tatsächlich fast jeden Abend geschafft genau dafür zu beten. Sehr oft waren es dann auch nicht mehr als drei Sätze, bevor ich schon eingeschlafen war, aber immerhin…

Und das geniale daran ist, es hat sich seitdem mega viel verändert an dem, was hinter diesen drei Punkten steht. Ich bin so fasziniert, wie sich in so kurzer Zeit so viel ändern kann – in mir aber auch in anderen Menschen.
Was mich daran sehr berührt ist, Gott dahinter zu sehen. Nicht irgendeinen Gott, nein Jesus ganz persönlich, der an mir interessiert ist, mir zuhört und handelt – aus Liebe zu mir. Der Gott, der die Macht und die Kraft hat ein gigantisches Universum zu erschaffen ist an mir ganz persönlich interessiert und handelt auf meine kleinen Worte hin. Das ist Liebe!

Die Liebe ist ein so vorherrschender Charakterzug Gottes, dass man sagen kann: Gott ist Liebe. Das bedeutet, dass für Gott das Wohlergehen der Menschen an erster Stelle steht. Am deutlichsten erkennst du diese Liebe am Leben von Jesus. Sein Tod am Kreuz für die Schuld anderer ist das Höchste, was Liebe tun kann. Gottes Liebe ist nicht eine emotionale Liebe, sondern eine handelnde Liebe. Seine Liebe beschenkt das Gegenüber seiner Liebe – und das sind die, die sich entschieden haben, Jesus nachzufolgen.

Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können.

Die Bibel, 1. Johannes 4:9

Falls dich mein kleines Erlebnis motiviert hat zu beten, dann druck dir gerne die Karte aus (drauf klicken) und häng sie an dein Bett oder aufs Klo oder einen anderen Ort, an dem sie dich motiviert dran zu bleiben.

So kannst aus dem Druck einen Reminder basteln (Fotos unten):
– den Druck ausschneiden und auf ein schönes Stück Papier/Pappe kleben, dabei an einer Seite etwas Platz für die Anliegen lassen
– mit den drei Gebetsanliegen beschriften

Für den Druck habe ich die Karte nochmal ohne Farbe gezeichnet. Die kannst du natürlich auch ausmalen oder als Vorlage für deine eigene Kunst benutzen oder ganz anders weiterverwenden. (Bitte nicht verkaufen ; )).


nachgedacht

Dankbarkeit

26. März 2020

Gerade herrscht weltweit eine Situation für die man nicht so leicht dankbar sein kann. Doch Dankbarkeit im Herzen verändert so manche Schwierigkeit.

Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.

die Bibel – 1. Thessalonicher 5:18

In jeder Lage dankbar sein, wie komme ich dahin?
Wir können lernen, uns auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Denn sie sind es, die das Leben lebenswert machen. Dabei hilft es uns die schönen Dinge bewusst warzunehmen, indem wir uns Zeit nehmen sie immer wieder aufzuschreiben um sie dabei zu verinnerlichen. Dann wird einem bewusst, dass es in jeder noch so besch… Lage vieles gibt, wofür wir dankbar sein können.

Es gibt im Leben immer wieder Steine, die einem in den Weg gelegt werden und Ziele, die man nicht erreicht. Wenn du in solchen Momenten missmutig bist und sich in dir eine andauernde Unzufriedenheit ausbreitet, ist das der Augenblick, in dem du lernen musst, dich von einnehmenden negativen Gefühlen zu distanzieren. Lerne, dich selbst im Alltag zu beobachten und finde heraus, was die Gründe für deine Negativität sind.
Oft entsteht Unmut, wenn die eigene Frustrationsgrenze niedrig ist. Im Alltag wirst du immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, denen du dich nicht gewachsen fühlst. Nicht alles, was du dir vornimmst, wird von Erfolg gekrönt sein. Das liegt aber nicht immer an dir, sondern in der Natur des Menschen. Wenn mal etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, dann lass dich nicht entmutigen. Bitte Gott, dass er dir hilft in solchen Momenten hoffnungsvoll und positiv zu denken.

Starte jeden Morgen mit einem Danke für das, was dir spontan einfällt und beende den Tag mit einem Gebet, indem du Gott für das Danke sagst wofür du für den vergangenen Tag dankbar bist.

Kalender: Trage dir in deinem Kalender ein, was dich glücklich macht und wofür du dankbar bist.
Fotoalbum: Ein Fotoalbum mit schönen Erinnerungen zeigt dir jeden Tag, wofür du dankbar sein kannst. Darin finden alle deine Liebsten Platz: Ehepartner, Familie, Freunde. Aber auch Dinge, die du allein erlebst, gehören dazu: ein schöner Urlaub oder vielleicht auch etwas Materielles, wofür du lange gespart hast und was dir Freude bereitet, wie beispielsweise eine neue Couch zum Entspannen.
Sprüche: Für ein positives Lebensgefühl sind aufmunternde Sprüche und Bibelverse hilfreich. Du kannst sie dir auch in den Kühlschrank hängen oder einrahmen. Das motiviert und hält dir vor Augen, wie schön das Leben ist.

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, was Dankbarkeit u.a. mit uns macht:

  • Glück: Dankbarkeit macht erwiesenermaßen glücklich und als Sahnehäubchen können wir positive Gefühle noch intensiver genießen.
  • Selbstwahrnehmung: Fokussieren wir uns regelmäßig auf das, wofür wir dankbar sind, wirkt sich das positiv aufs Selbstbewusstsein und auf das Selbstwertgefühl und auf die Selbstliebe aus.
  • Freundschaft: Bestehende Beziehungen vertiefen sich und darüber hinaus sind wir leichter dazu in der Lage, neue Freundschaften zu schließen.
  • Körper: Die Gesundheit profitiert davon. Wir schlafen besser und werden stressresistenter. Sogar der Blutdruck sinkt und das Immunsystem wird gestärkt. Dankbare Menschen fühlen sich nicht nur gesünder, sie kümmern sich auch besser um ihre Gesundheit.
  • Resilienz: Wir werden resilienter. Das heißt, dass wir Krisen nun zwar nicht freudig, aber doch besser ertragen können und hinterher leichter auf die Beine kommen.
  • Empathie: Dankbarkeit macht empathischer, so dass wir uns besser in unsere Mitmenschen hineinversetzen können – nicht nur in die, die wir besonders gerne mögen. Das sorgt für ein gutes Miteinander auf beiden Seiten und hält Wut und Aggression in Schach.“
    (©2020 Instahelp, Online-Psychologe)

Jetzt Danke sagen!

Aber nicht nur für mich selbst ist Dankbarkeit wichtig, sondern auch meinen Mitmenschen tut es super gut, wenn ich ihnen Danke sagen. Das baut auf, ermutigt Dinge weiter voran zu treiben und macht glücklich. Dazu habe ich folgenden Artikel zur momentanen Corona-Situation gefunden, der mir sehr gut gefällt.
Sag Danke! ….Vielleicht der Frau an der Kasse eures Supermarktes, die trotz Corona da Tag für Tag sitzt und damit deine Versorgung sichert. Oder dem Postboten, der dir das Päckchen von der Familie in der Ferne vorbei bringt. Oder dem Nachbarn, der beim Einkaufen an dich gedacht und dir Klopapier mitgebracht hat. Oder…

Was sind eure Ideen? Wie und wem wollt ihr in den nächsten Tagen DANKE sagen?

Dankbarkeit – mit Kindern

Da eine dankbare Einstellung im Leben so viel verändern kann, ist es sehr wertvoll schon früh eine dankbare Sicht auf das Leben zu ‚trainieren‘. Dazu sammeln wir mit den Kindern beim Abendbrot regelmäßig Punkte, für die wir dankbar sind. Was war heute schön? Worüber habe ich mich gefreut? Wofür will ich Gott heute Danke sagen?
Um das ganz praktisch vor Augen zu haben kann man auch immer mal wieder alles aufzeichnen (oder bei größeren Kindern aufschreiben), was die Kids sammeln, dann können es auch die Kleinen verstehen, die noch nicht lesen können. Auf einem großen Zettel oder einer Tafel, die im Zimmer hängt, kann man es sich immer wieder anschauen und staunen, wie reich beschenkt man ist bzw. wieviele Gründe es gibt DANKBAR zu sein.

(Die Postkarten-Gewinn-Aktion ist leider schon vorbei.)

nachgedacht

Die Macht der Worte

26. Februar 2020

Im Umgang mit meinen Kindern ist mir in den letzten Wochen immer wieder klar geworden, wie wichtig es ist, dass ich meine Worte gut wähle. In einem Satz, der innerhalb von Sekunden gesprochen ist, kann ich meinem Gegenüber Wertschätzung, Liebe oder Ermutigung zusprechen. Genauso kann ich aber auch innerhalb von Sekunden Zweifel, Verletzung oder Angst auslösen. Ich kann jemanden in Sekunden motivieren und ermutigen eine wichtige Sache anzugehen, wie zum Beispiel nochmal zu studieren. Genauso können meine Worte einen Menschen so tief verletzen, dass ihn in 20 Jahren dieser eine Satz immer noch belastet und sein Verhalten negativ beeiflusst. Besondere Macht haben negative Worte, wenn sie über das Aussehen oder Können einer Person urteilen und wenn sie von einer Person kommen, mit der ich in Beziehung stehe. Weil einmal jemand vor bestimmt 15 Jahren zu mir meinte, dass ich nicht singen kann, glaube ich heute noch diesem Urteil und achte sehr darauf, das mich niemand singen hört.

Eigentlich will man niemanden verletzen, sondern vielmehr ein Segen für andere sein, doch im Stress, wenn man vielleicht auf irgendeine Art provoziert wird oder man ist eh schon nicht so super drauf, dann sind negative Worte so schnell gesagt. Wie kann ich das verhindern?

Mein Mund soll Weisheit reden,…

Die Bibel, Psalm 49:4

Weisheit reden in allen Situationen und zu jeder Zeit. Das würde ich gerne. Und wie gut ist es da zu wissen, dass Gott mir diese Weisheit geben möchte. Das einzige was ich tun muss, ist ihn darum zu bitten.

Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht ´dem, der ihn bittet,` keine Vorhaltungen.

Die Bibel, Jakobus 1:5

Eine weitere Hilfe kann auch eine Verbündete sein. Eine Person, der ich erzähle, dass ich meine Worte nicht mehr von den äußeren Umständen oder meinem Empfinden abhängig machen möchte und der ich offen und ehrlich erzählen kann wie gut (oder schlecht) das gerade läuft und in welchen Situationen ich besonders schnell blöde Sachen sage. Wenn man regelmäßig gefragt wird wie der Stand ist, hat man definitiv mehr Power für die Umsetzung.

Und wenn wir merken, dass wir doch jemanden verletzt haben mit unseren Worten, dann hilft eine ehrliche Entschuldigung auf jeden Fall weiter. „Eine emotionale Wunde, die durch Worte entsteht, lässt sich nur mit einem offenen Eingeständnis ohne rechtfertigende Relativierung heilen – was Menschen oftmals sehr schwer fällt. Dieser Heilungsversuch könnte beispielsweise so klingen: »Ich bin ein ziemlicher Dummkopf, wenn ich so etwas zu dir sage und dich damit verletze. Leider kann ich das nicht mehr rückgängig machen. Würdest du mir bitte verzeihen?« Wird eine solche Entschuldigung angenommen, überschreibt sie die Spurrillen im emotionalen Gedächtnis, die durch beleidigende und demütigende Worte dort hinterlassen wurden. Gänzlich gelöscht werden sie jedoch nicht. “
(Hans Eicher, Sprachpsychologe, Absatz 3.3ff)

Neben dem allen finde ich es auch sehr wichtig, nicht schlecht über andere zu reden, wenn diese nicht anwesend sind. Denn das missbraucht nicht nur das Vertrauen, sondern rückt eine Person auch in schlechtes Licht und macht ihr eine Situation vielleicht noch schwieriger, als sie ohnehin schon ist. Wer vor anderen schlecht über Personen redet, dem vertraut man so schnell nichts mehr an und die Beziehung wird oberflächlich.
„Es ist dumm, einen anderen zu verspotten; wer klug ist, schweigt. Wer über andere klatscht, plaudert Geheimnisse aus; wer jedoch zuverlässig ist, behält ein Geheimnis für sich.“ (Die Bibel, Sprüche 11:12+13)

DIY-Anleitungen nachgedacht

Lebe jetzt!

28. Januar 2020

In Gedanken bin ich schon bei meinen Projekten am Abend, wenn die Kinder schlafen. Oder ich arbeite den ganzen Tag auf den Feierabend hin. …Oder auf den nächsten Urlaub.
Kennst du das?
Mir geht es leider viel zu oft so und schwups ist ein Tag rum und ich hab die schönsten Momente des Tages gar nicht genossen; die besten Gelegenheiten nicht genutzt; und die vielen schönen Dinge gar nicht bemerkt.
Wie schade! Denn heute hätte ich vielleicht den Moment nicht wertgeschätzt, als der Kleine das erste Mal versuchte Manamime (Mandarine) zu sagen und dabei so unendlich stolz guckte, als es endlich raus war. Oder ich hätte den wunderschönen Regenbogen nicht bemerkt, der über uns erstrahlte, als wir versuchten schnell rein zu kommen, bevor wir ganz nass waren.

 „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns jubeln und fröhlich sein.“ – So steht es in den Psalmen. Also eine Aufforderung nicht nur im JETZT zu leben, sondern sogar zu JUBELN und FRÖHLICH zu sein über alles was Gott mir jetzt und heute schenkt.

 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasst uns jubeln und fröhlich sein.

Die Bibel, Psalm 119:24

Gerade versuche ich mir immer wieder vorzunehmen, mehr im Jetzt zu leben, um Gottes kleine Wunder zu genießen. Doch wie schnell ist das wieder vergessen…
Deshalb hilft es mir sehr, irgendwo in der Wohnung, wo ich oft hinschaue, eine kleine, schöne Erinnerung aufzustellen.

Diese Erinnerung ist super schnell in ner halben Stunde zwischendurch gemacht und hat mir heute schon viele schöne Wunder beschert.

Du brauchst:

  • 2 Papiere oder Pappen
  • Kleber, um die Papiere aufeinander zu kleben
  • Bleistift und Radierer zum Vorzeichen
  • Stifte zum Schreiben, Fineliner in verschiedenen Stärken oder Brushpens

Los gehts!

  1. Papier aussuchen, zuschneiden und aufeinander kleben
  2. Worte mit Bleistift vorzeichenen
  3. Worte mit Fineliner oder Brushpen schreiben
  4. Karte aufstellen und erfreuen

Viel Spaß beim Wunder sammeln ; )