nachgedacht

Dankbarkeit

26. März 2020

Gerade herrscht weltweit eine Situation für die man nicht so leicht dankbar sein kann. Doch Dankbarkeit im Herzen verändert so manche Schwierigkeit.

Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.

die Bibel – 1. Thessalonicher 5:18

In jeder Lage dankbar sein, wie komme ich dahin?
Wir können lernen, uns auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren. Denn sie sind es, die das Leben lebenswert machen. Dabei hilft es uns die schönen Dinge bewusst warzunehmen, indem wir uns Zeit nehmen sie immer wieder aufzuschreiben um sie dabei zu verinnerlichen. Dann wird einem bewusst, dass es in jeder noch so besch… Lage vieles gibt, wofür wir dankbar sein können.

Es gibt im Leben immer wieder Steine, die einem in den Weg gelegt werden und Ziele, die man nicht erreicht. Wenn du in solchen Momenten missmutig bist und sich in dir eine andauernde Unzufriedenheit ausbreitet, ist das der Augenblick, in dem du lernen musst, dich von einnehmenden negativen Gefühlen zu distanzieren. Lerne, dich selbst im Alltag zu beobachten und finde heraus, was die Gründe für deine Negativität sind.
Oft entsteht Unmut, wenn die eigene Frustrationsgrenze niedrig ist. Im Alltag wirst du immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen, denen du dich nicht gewachsen fühlst. Nicht alles, was du dir vornimmst, wird von Erfolg gekrönt sein. Das liegt aber nicht immer an dir, sondern in der Natur des Menschen. Wenn mal etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast, dann lass dich nicht entmutigen. Bitte Gott, dass er dir hilft in solchen Momenten hoffnungsvoll und positiv zu denken.

Starte jeden Morgen mit einem Danke für das, was dir spontan einfällt und beende den Tag mit einem Gebet, indem du Gott für das Danke sagst wofür du für den vergangenen Tag dankbar bist.

Kalender: Trage dir in deinem Kalender ein, was dich glücklich macht und wofür du dankbar bist.
Fotoalbum: Ein Fotoalbum mit schönen Erinnerungen zeigt dir jeden Tag, wofür du dankbar sein kannst. Darin finden alle deine Liebsten Platz: Ehepartner, Familie, Freunde. Aber auch Dinge, die du allein erlebst, gehören dazu: ein schöner Urlaub oder vielleicht auch etwas Materielles, wofür du lange gespart hast und was dir Freude bereitet, wie beispielsweise eine neue Couch zum Entspannen.
Sprüche: Für ein positives Lebensgefühl sind aufmunternde Sprüche und Bibelverse hilfreich. Du kannst sie dir auch in den Kühlschrank hängen oder einrahmen. Das motiviert und hält dir vor Augen, wie schön das Leben ist.

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, was Dankbarkeit u.a. mit uns macht:

  • Glück: Dankbarkeit macht erwiesenermaßen glücklich und als Sahnehäubchen können wir positive Gefühle noch intensiver genießen.
  • Selbstwahrnehmung: Fokussieren wir uns regelmäßig auf das, wofür wir dankbar sind, wirkt sich das positiv aufs Selbstbewusstsein und auf das Selbstwertgefühl und auf die Selbstliebe aus.
  • Freundschaft: Bestehende Beziehungen vertiefen sich und darüber hinaus sind wir leichter dazu in der Lage, neue Freundschaften zu schließen.
  • Körper: Die Gesundheit profitiert davon. Wir schlafen besser und werden stressresistenter. Sogar der Blutdruck sinkt und das Immunsystem wird gestärkt. Dankbare Menschen fühlen sich nicht nur gesünder, sie kümmern sich auch besser um ihre Gesundheit.
  • Resilienz: Wir werden resilienter. Das heißt, dass wir Krisen nun zwar nicht freudig, aber doch besser ertragen können und hinterher leichter auf die Beine kommen.
  • Empathie: Dankbarkeit macht empathischer, so dass wir uns besser in unsere Mitmenschen hineinversetzen können – nicht nur in die, die wir besonders gerne mögen. Das sorgt für ein gutes Miteinander auf beiden Seiten und hält Wut und Aggression in Schach.“
    (©2020 Instahelp, Online-Psychologe)

Jetzt Danke sagen!

Aber nicht nur für mich selbst ist Dankbarkeit wichtig, sondern auch meinen Mitmenschen tut es super gut, wenn ich ihnen Danke sagen. Das baut auf, ermutigt Dinge weiter voran zu treiben und macht glücklich. Dazu habe ich folgenden Artikel zur momentanen Corona-Situation gefunden, der mir sehr gut gefällt.
Sag Danke! ….Vielleicht der Frau an der Kasse eures Supermarktes, die trotz Corona da Tag für Tag sitzt und damit deine Versorgung sichert. Oder dem Postboten, der dir das Päckchen von der Familie in der Ferne vorbei bringt. Oder dem Nachbarn, der beim Einkaufen an dich gedacht und dir Klopapier mitgebracht hat. Oder…

Was sind eure Ideen? Wie und wem wollt ihr in den nächsten Tagen DANKE sagen?

Dankbarkeit – mit Kindern

Da eine dankbare Einstellung im Leben so viel verändern kann, ist es sehr wertvoll schon früh eine dankbare Sicht auf das Leben zu ‚trainieren‘. Dazu sammeln wir mit den Kindern beim Abendbrot regelmäßig Punkte, für die wir dankbar sind. Was war heute schön? Worüber habe ich mich gefreut? Wofür will ich Gott heute Danke sagen?
Um das ganz praktisch vor Augen zu haben kann man auch immer mal wieder alles aufzeichnen (oder bei größeren Kindern aufschreiben), was die Kids sammeln, dann können es auch die Kleinen verstehen, die noch nicht lesen können. Auf einem großen Zettel oder einer Tafel, die im Zimmer hängt, kann man es sich immer wieder anschauen und staunen, wie reich beschenkt man ist bzw. wieviele Gründe es gibt DANKBAR zu sein.

(Die Postkarten-Gewinn-Aktion ist leider schon vorbei.)

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9 Kommentare

  • Antworten Lisa 27. März 2020 at 12:23

    Ich bin meiner Mutter dankbar. Sie ist immer sehr großzügig und gibt aus freien Stücken. Für sie ist Geld nur ein Zahlungsmittel und hat keine größere Bedeutung. Natürlich braucht auch sie es zum Leben, aber sie guckt wenig drauf und liebt es anderen eine Freude und Geschenke zu machen. Der Preis ist da meist unwichtig und nicht viel mehr als eine Zahl. Das bewundere ich oft an ihr, ihre Großzügigkeit und ihre Freude zu geben (nicht nur materielles). Sie ist selbstständig als Ergotherapeutin und hat grad ganz schön zu tun. Keine leichte Situation für sie. Viele Patienten die absagen, andere die sie übers Telefon betreut, Angestellte die bezahlt werden wollen, aber nicht mehr zur Arbeit kommen (können). . Ich möchte ihr gern „Danke“ sagen und eine kleine Aufmerksamkeit zur Aufmunterung in der aktuellen Situation schicken.

    • Antworten Eva 27. März 2020 at 13:15

      Vielen Dank für den Einblick, den du da gibst Lisa! Danke für deine Offenheit! Eine schöne Idee deiner Mama da Danke zu sagen!

  • Antworten Eddy 27. März 2020 at 18:20

    Huhu!

    Mir fallen einige Leute ein, denen ich danke sagen könnte..
    ..das vergisst man doch allzu oft im Alltag….meiner besten Freundin, meinem Mann, meiner Schwiegermutter, meinen Eltern, meinen Kindern…..usw

    Glg eddy

    • Antworten Eva 27. März 2020 at 19:55

      Ja stimmt. Den Menschen die man am Liebsten hat, darf man auch nicht vergessen Danke zu sagen.
      Danke für deine Idee liebe Eddy!

      • Antworten Louisa 28. März 2020 at 16:45

        Ich bin so dankbar für meine liebste Freundin, die an mich denkt, für mich betet, so ehrlich zu mir ist und bei dir ich einfach so sein kann, wie ich bin.🧡

        • Antworten Eva 28. März 2020 at 19:20

          So eine Freundin zu haben ist echt ein Geschenk!
          Vielen Dank für´s teilen Louisa!

  • Antworten Line 29. März 2020 at 8:19

    Guten Morgen !
    Ich möchte einfach allen lieben Freundinnen danken, die in den letzten Tagen
    Ihre Zeit mit mir b. Spaziergängen in Gottes wunderschöner Natur verbracht haben. Besonders L., mit der ich stundenlang quatschen könnte und es nie langweilig wird😉…danke nochmal für kaffee& Co.

    • Antworten Eva 29. März 2020 at 15:15

      Eine schöne Idee Line!

    • Antworten Rie 29. März 2020 at 19:35

      Ich sage DANKE an meine Freundin die mir unendlich lange zuhören kann, davon nicht genervt ist und auch noch versteht was ich damit ausdrücken möchte. 🙂
      Außerdem DANKE ich Gott,
      der mich trotz meiner Macken und Fehler liebt! Unglaublich!

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